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Lastmanagement in der Großküche

Leistungsspitzen gezielt reduzieren

Wenn Kombidämpfer, Kochkessel, Fritteusen und Spülmaschinen gleichzeitig aufheizen, entsteht ein hoher elektrischer Leistungsbedarf. Entscheidend ist deshalb neben dem gesamten Stromverbrauch auch, wie viel Leistung zur selben Zeit benötigt wird.

Ein abgestimmtes Lastmanagement hilft, diese Leistungsspitzen zu reduzieren und die vorhandene Anschlussleistung besser zu nutzen. Bei Tarifen mit leistungsabhängiger Verrechnung können dadurch auch Kosten gesenkt werden.

Wie funktioniert Lastmanagement?

Bereits ein zeitlich abgestimmtes Einschalten und Vorheizen kann unnötige Spitzen vermeiden. Automatische Systeme überwachen zusätzlich den Leistungsbedarf und koordinieren die Leistungsaufnahme geeigneter Geräte über entsprechende Schnittstellen. Dabei müssen die Anforderungen der Geräte und der Küchenbetrieb berücksichtigt werden.

Ein Beispiel aus dem Küchenalltag: Werden morgens sämtliche Geräte gleichzeitig eingeschaltet, überlagern sich ihre Aufheizphasen. Eine abgestimmte Startfolge kann diese Belastung entzerren – passend zu den tatsächlichen Produktionszeiten.

Bereits bei der Küchenplanung berücksichtigen

Für eine sinnvolle Beurteilung betrachten wir die Geräteausstattung gemeinsam mit den Arbeitsabläufen:

  • Welche Geräte werden gleichzeitig benötigt?

  • Wann finden Aufheizen, Produktion und Spülbetrieb statt?

  • Welche Geräte sind für eine automatische Regelung geeignet?

  • Welche weiteren Verbraucher belasten den Gebäudeanschluss?

  • Welche Reserven werden für spätere Erweiterungen benötigt?

Besonders in Hotels, Krankenhäusern und Betriebsküchen sollte die Küche gemeinsam mit den übrigen Verbrauchern im Gebäude betrachtet werden.

Weniger Leistungsspitzen bedeutet nicht automatisch weniger Stromverbrauch

Lastmanagement verteilt den Leistungsbedarf zeitlich. Eine niedrigere Spitzenleistung in Kilowatt bedeutet deshalb nicht zwangsläufig einen entsprechend geringeren Energieverbrauch in Kilowattstunden. Für die Wirtschaftlichkeit sind unter anderem der tatsächliche Lastverlauf, das Tarifmodell und die Investitionskosten entscheidend.

Unsere Empfehlung von PKNZ

Lastmanagement sollte frühzeitig mitgedacht werden. Bei bestehenden Küchen bilden gemessene Verbrauchsdaten eine wichtige Grundlage; bei neuen Küchen stehen Geräteangaben und geplante Betriebsabläufe im Mittelpunkt.

PKNZ berücksichtigt diese Zusammenhänge in der Küchenplanung und stimmt die Anforderungen mit Geräteherstellern, Elektroplanern und Anbietern von Lastmanagementsystemen ab. Die technische Auslegung und Umsetzung erfolgen durch die dafür zuständigen Fachunternehmen.

KI-Kommentar

„KI kann dabei unterstützen, Geräteangaben und Betriebszeiten auszuwerten und mögliche Überschneidungen sichtbar zu machen. Verlässliche Empfehlungen benötigen jedoch vollständige Daten und eine fachliche Prüfung. Lebensmittelsicherheit, erforderliche Temperaturen und funktionierende Küchenabläufe bleiben die Grundlage jeder Optimierung.“

PKNZ – Wir planen Geräte, Abläufe und Energiebedarf gemeinsam.